Wie die AWG aus Abfall Talwärme produziert– die Fernwärme aus der Heimat

  • Das Müllheizkraftwerk (MHKW) der AWG auf Korzert ist aus der regionalen Abfallentsorgung nicht mehr wegzudenken. Ganz wichtig: Die bei der thermischen Nutzung der Abfälle – also der Verbrennung – freiwerdende Energie dient der Strom- und Wärmeversorgung in Wuppertal.
     
  • Im MHKW Korzert wurden im vergangenen Jahr (2020) 118.476 MWh elektrische Energie erzeugt. Zum größten Teil wird diese bei der Müllverbrennung erzeugte Energie in Form von elektrischem Strom (74.382 MWh) und Fernwärme (499.460 MWh) den lokalen Verbundnetzen zugeführt. Und natürlich dient diese elektrische Energie unter anderem auch zur Deckung des Bedarfs (ca. 44.133 MWh) für den MHKW-Betrieb.
  • Mit der abgegebenen Menge an Fernwärme von insgesamt ca. 469.500 MWh könnte man etwa 39.100 Einfamilienhäuser – Größe: ca. 140 m² mit einem Verbrauch von je 12.000 kWh – ein Jahr lang beheizen.
     
  • Schon seit Jahren versorgen AWG und WSW das Fernwärme- und Stromnetz in Wuppertal mit Energie aus dem Müllheizkraftwerk. Nachdem 2018 die Fernwärmetrasse vom MHKW auf Korzert nach Elberfeld fertig war, nahmen die WSW das Elberfelder Kohlekraftwerk vom Netz. Dadurch bleibt Wuppertal jährlich  mehrere 100.000 Tonnen CO2 im wahrsten Sinne des Wortes erspart. Die CO2-Sparmarke hat mittlerweile die Grenze von einer Million Tonnen überschritten. 
     
  • Die Fernwärme wird seit 2018 die Talsohle transportiert und bietet den hiesigen Immobilienbesitzern die Möglichkeit, sich mit umweltfreundlicher und komfortabler Wärme zu versorgen, was natürlich auch den vielen Mietwohnungen im Tal zugute kommt – nicht nur für das Heizen der Räume sondern auch für die Warmwasserbereitung.
  • Der konsequente und kontinuierliche Ausbau des Wuppertaler Fernwärmenetzes und die Speisung über das MHKW auf Korzert ist ein wichtiger Beitrag  für den Umwelt- und Klimaschutz. Fernwärme – gut für Wuppertal, gut fürs Klima.
     

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