Schutz vor Pandemie: Die AWG setzt auf Sentias aus Cronenberg

Know-how aus Wuppertal nutzt die AWG zur Corona-Prävention.

Die Firma Sentias und die AWG haben viel gemeinsam: Sentias hat seinen Firmensitz in Cronenberg, die AWG betreibt hier auf Korzert seit 1976 rund um die Uhr ihr modernes Müllheizkraftwerk. Und beide Unternehmen hatten während und wegen der Corona-Pandemie viel zu tun. Die Müllwerker der AWG ziehen seit Monaten ihr Müllentsorgungspensum sowohl bei der haushaltsnahen Müllentsorgung in ganz Wuppertal, als auch beim Rund-um-die-Uhr-Betrieb im MHKW Wuppertal durch.

Die Firma Sentias sah sich mit Beginn der Corona-Präventionsmaßnahmen einer explodierenden Nachfrage, der von ihr hergestellten FFP2-Atemschutzmasken, gegenüber.
„Wir waren uns von Anfang an sicher, dass sich unsere Qualität „Made in Germany“, Nachhaltigkeit und eine sorgsame Produktentwicklung durchsetzen werden“, freuen sich die Sentias-Geschäftsführer Christian Vorbau und Felix Blaschke. Dass in den ersten zwei „Corona-Monaten“ bereits an die eine Million FFP2 Masken die vergleichsweise kleine Firma an der Hackestraße verließen, sei dennoch überraschend gewesen.

Einer der vielen Kunden war übrigens die AWG. „Für uns ist es wichtig, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen“, sagte Conrad Tschersich, Technischer Geschäftsführer der AWG, bei einem Ortstermin in der Fertigungshalle der Sentias GmbH an der Hackestraße. Zu den Corona-Präventionsmaßnahmen gehören bei der AWG neben der Ausgabe von Desinfektionsmittel, Hals- und Nasentüchern sowie Infomaterial auch Atemschutzmasken – für den beruflichen Alltag und für die Freizeit. Conrad Tschersich: „So schaffen wir es, die haushaltsnahe Müllentsorgung und den Rund-um-die Uhr-Betrieb unseres MHKW aufrecht zu erhalten. Dass wir mit Sentias auf das Knowhow einer Wuppertaler Firma bauen können, freut uns sehr und passt zu unsere Unternehmensphilosophie, Firmen am Standort zu unterstützen.“

Diesen lokalen Bezug gibt es auch bei der Firma Sentias: Zusammen mit der Wuppertaler Firma Barthels-Feldhoff hat das Unternehmen Ohrbänder entwickelt, die den Tragekomfort der FFP2-Atemschutzmasken vor allem im Langzeiteinsatz deutlich erhöhen sollen. Und noch eine gute Nachricht: Sentias plant, eine zweite Fertigungsmaschine in Betrieb zu nehmen. Geschäftsführer Christian Vorbau: „So können wir unsere Lieferkapazität verbessern.“

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|   Andreas Spiegelhauer
Ortstermin in Cronenberg: Conrad Tschersich, Technischer Geschäftsführer der AWG (links) ließ sich von den Sentias-Geschäftsführern Felix Blaschke (Mitte) und Christian Vorbau (rechts) die Produktion der FFP2-Atemschutzmasken "Made in Germany" zeigen. Foto: AWG
Ortstermin in Cronenberg: Conrad Tschersich, Technischer Geschäftsführer der AWG (links) ließ sich von den Sentias-Geschäftsführern Felix Blaschke (Mitte) und Christian Vorbau (rechts) die Produktion der FFP2-Atemschutzmasken "Made in Germany" zeigen. Foto: AWG