Die AWG - Ihr Partner

  • mehr als 440 Beschäftigte
  • mehr als 5000 Gewerbekunden
  • mehr als 100 LKW  und 26 PKW
  • mehr als 400 Mulden und Pressen

 

Die Geschäftsführer der AWG

  • Martin Bickenbach
  • Dipl. Ing. Conrad Tschersich
  • Aufsichtsratvorsitzender: Dipl. Ing. Klaus Reese

Unsere Standorte in Wuppertal

  • Badische Straße 70-72:  Recyclinghof Langerfeld
  • Bornberg 22:  Recyclinghof Uellendahl
  • Deutscher Ring 20: Autorecycling
  • Giebel 30: Recyclinghof Sonnborn/Varresbeck
  • Klingelholl 80: Betriebshof von AWG und ESW; Logistik, Sammeln und Transport.
    Hier starten unser Müllsammelfahrzeuge und ihre Besatzungen, um in Wuppertal den Müll einzusammeln. Insgesamt leeren unsere Fahrer und Mülllader auf Wuppertaler Stadtgebiet 76.100 graue Tonnen (Restmüll), 67.700 gelbe Tonnen (LVP, Leichtstoffverpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbundstoffen), 36.000 braune Tonnen (Bio-Abfälle) und 38.800 blaue Tonnen (Papier). Dazu kommt auch noch die Sperrmüllabfuhr. Auf dem Gelände werden die Fahrzeuge der AWG und der ESW gewartet und gegebenenfalls repariert.Am Klingelholl befindet sich zudem der Kundenservice der AWG
  • Korzert 15: Müllheizkraftwerk (MHKW) mit Schlackeaufbereitung (WVW). Dorthin wird der Restmüll aus Wuppertal und Partner aus dem abfallwirtschaftlichen Zweckverband EKOCity geliefert. Die bei der thermischen Behandlung (Verbrennung) erzeugte Energie wird als Fernwärme und Strom genutzt. Auch Privatanlieferer können das MHKW nutzen.   
  • Korzerter Straße 75:  Recyclinghof Küllenhahn
  • Münzstraße 58:  Recyclinghof Barmen

Müllentsorgung

Die AWG ist auf Wuppertaler Stadtgebiet zuständig für die Abfuhr von mehr als

  • 76.100 grauen Tonnen (Restmüll)
  • 67.700 Gelben Tonnen  (LVP, Leichtstoffverpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbundstoffen, Duale Systeme)
  • 36.000 braunen Tonnen (Bio-Abfälle)
  • 38.800 blauen Tonnen (Papier)

Mit Ausnahme der grauen Restmülltonne sind alle weiteren Müllgefäße, die die AWG zur Verfügung stellt, für Privataushalte kostenfrei.

Den Rest erledigen wir

Die Abfälle aus der grauen Restmülltonne werden im Müllheizkraftwerk (MHKW) der AWG auf Korzert thermisch behandelt. Die dabei frei werdende Energie wird zur Strom- und Wärmeversorgung in Wuppertal genutzt.
Den Verpackungsmüll aus der Gelben Tonne sammelt die AWG im Auftrag der Stadt Wuppertal für die Dualen Systeme ein und bringt ihn zum Umschlageplatz in Wuppertal-Nächstebreck (Remondis). Von dort geht es in die Sortieranlagen und dann weiter in die Wiederverwertung.

 

Sammeln - für unsere Umwelt und das gute Gewissen

Die AWG bietet Depotcontainer zum Sammeln von wiederverwertbaren Rohstoffen:

  • 443 Standplätze für insgesamt mehr als 2.500 Depotcontainer
    für Papier, Glas, Altkleider und Elektroschrott.
  • Auf etwa 800 Einwohner kommt ein 1 Depotcontainer.

Insgesamt betreibt die AWG an fünf Standorten Recyclinghöfe:

  • Barmen (Münzstraße, dienstags geschlossen)
  • Küllenhahn (Korzert am MHKW, freitags geschlossen)
  • Varresbeck/Sonnborn (Am Giebel, mittwochs geschlossen)
  • Uellendahl (Bornberg, montags geschlossen). Am Recyclinghof Bornberg befindet sich zudem die ständige Schadstoff-Annahmestelle der AWG. Für Privatkunden ist dieser Service kostenfrei.

Alle AWG-Recyclinghöfe haben auch samstags von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet (werktags 10 bis 18 Uhr).

  • Seit 1997 Demontage von Altfahrzeugen und Unfallwagen am Deutschen Ring
  • hohe Recyclingrate von Altfahrzeugen
  • Wiederverwertung und Einbindung in den Rohstoffgewinnungsprozess
  • zügige und flexible Abwicklung durch eine Vielzahl von Demontageplätzen
  • schneller Zugriff aufs Ersatzteillager

Inbetriebnahme des MHKW im Jahr 1976 (Rund-um-die Uhr-Betrieb, 24/7).

Das MHKW in Wuppertal stellt die Entsorgungssicherheit für ca. 1,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger innerhalb des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes dar. Der Zweckverband besteht aus dem Kreis Recklinghausen, dem Kreis Mettmann, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und den Städten Herne, Bochum, Wuppertal und Remscheid.

Verbrennungsleistung des MHKW im Jahr 2018: ca. 446.000 Tonnen.
Die im MHKW der AWG in Wuppertal entsorgten Abfälle sind zu etwa 80 Prozent kommunale Abfälle aus der grauen Restmülltonne.

Daten, Zahlen, Fakten

Bei der Müllverbrennung im MHKW entstand im Jahr 2018 ca. 109.600 Tonnen Rohschlacke.
Die Schlacke aus dem MHKW wird unter anderem im Straßenbau wiederverwendet.  
Die Rostaschenaufbereitung (WVW) wurde 2014 komplett erneuert.

Besonderheit:

  • Eisenschrott und hochwertigere Nichteisenmetalle werden von der Schlacke getrennt und vermarktet.

 

Strom

Einspeisung elektrischer Energie ins Stromnetz: ca. 112.300 MWh
Die abgegebene elektrische Energie von 112.300 MWh reicht aus, um ca. 24.900 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen (angenommener jährlicher Verbrauch: ca. 4.500 kWh pro Haushalt).
 

Fernwärme

Einspeisung ins Fernwärmenetz Süd West: ca. 232.970 MWh
Einspeisung ins Fernwärmenetz Südhöhen: ca. 66.443 MWh
Einspeisung Freibad Neuenhofen: ca. 6.300 MWh
Mit der abgegebenen Menge an Fernwärme könnte man mehr als 9.300 Einfamilienhäuser - mit ca. 140m² - mit einem Verbrauch von je 25.000 kWh, ein Jahr lang beheizen.

Umwelt

Zusätzlich werden – durch die Schließung des nun nicht mehr benötigten Heizkraftwerks Elberfeld (Kabelstraße) – weit mehr als 400.000 t CO2 eingespart. Von der Fernwärme des  MHKW profitieren letztlich aber nicht nur das angeschlossene Gewerbe und die privaten Immobilienbesitzer, sondern auch der lokale Klima- und Umweltschutz – damit letztlich alle Wuppertaler. Weiterhin beträgt der Primärenergiefaktor vom MHKW 0 (null).

 

Die Wasserstoff-Tankstelle von AWG und WSW auf Korzert:

In diesem Januar hat die AWG mit den Bauarbeiten für die Wasserstoff-Infrastruktur (Produktion mit einem Elektrolyseur, Lagerung und Tankstelle) direkt am Müllheizkraftwerk (MHKW) auf Korzert (parallel zur Samba-Trasse) begonnen.

  • Dort sollen bis zu zehn Brennstoffzellen-Linienbusse der WSW betankt werden. Die AWG plant zudem, schnellstmöglich ein mit Brennstoffzellen betriebenes Abfallsammelfahrzeug in Wuppertal einzusetzen.
  • Die Wasserstoff-Infrastruktur am Müllheizkraftwerk auf Korzert ist ein gemeinsames Projekt der WSW mobil GmbH, der WSW Energie & Wasser AG, der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal und des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes.
  • Die Wasserstoff-Anlage wird unter anderem von der EU, dem Bund und dem Land NRW gefördert.
  • Der Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur auf die bis zu dreifache Größe kann innerhalb von drei Jahren erfolgen.